Wo bitte geht’s zu Gott? Michael Schmidt-Salomon

Posted: May 16, 2011 in atheismus, lustiges, medien

Wenn man sein Kind atheistisch erziehen möchte, gibt es nicht viele Kinderbücher zu diesem Thema. Schließlich hörte ich von dem Buch: “Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen”.
In einem großen Buchladen in Bonn schaute ich unter der Rubrik “Märchen und Religion” (LOL!!!!), ob ich dieses Buch finden würde. Doch leider wurde mir dann mitgeteilt, dass dieses Buch ausverkauft sei. Da ich nicht warten wollte, bestellte ich es bei Amazon. Da laß ich in der Rezension des Buches, dass eine Beamtin des Familienministeriums dieses Buch tatsächlich aus Gründen des Jugendschutzes verbieten lassen wollte. Natürlich kaufte ich das Buch und es ist mit eines der Lieblingsbücher meines Sohnes, weil Ferkel und Igel einfach nur knuddelig sind und die Leute am Ende nackt da stehen. Seitdem ich das Buch mit ihm gelesen habe, habe ich  immer das schwere Bedürfnis auf ein bestimmtes Plakat im Kölner Hauptbahnhof die Moral dieser GEschicht zu schreiben: “Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht!”

Comments
  1. kraftwort says:

    Kann man dieses Buch wirklich gut finden? Da hat der Jude mal wieder eine Hakennase und alle Vertreter der Religionen ein hässlich-geiferndes Gesicht und schreien nur rum. Atheisten tragen nach meinem Eindruck gerne die Behauptung vor sich her, sie würden zur Toleranz erziehen. Mit diesem Buch tun sie’s m.E. nicht.

  2. anyrei says:

    Mmmhh ich habe dieses Buch bisher auch nicht mit Toleranz in Verbindung gebracht. Ich denke der Autor wollte mit diesem Buch vor allem zwei Dinge sagen:

    a) Die drei monotheistischen Weltreligion unterscheiden sich eigentlich nicht die Bohne von einander.

    und b) Ohne Religion ist man besser dran. Und ohne sind wir alle gleich. (nackte Affen)

    Man sollte allerdings bedenken das Ferkel und Igel nicht ihren Glauben den anderen aufzwingen wollten, sondern sich aus dem Staub gemacht haben, als sich die drei Vertreter geprügelt haben. So gesehen haben die beiden sich tolerant verhalten und die drei sich selbst und ihren Glauben überlassen.

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